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571548 web R K B by Gerd Altmann pixelio.de

Gerd Altmann / pixelio.de

Was bislang noch nicht transparent gemacht wurde muss aufgearbeitet werden. Dieser Workflow beschreibt den Vorgang, um Informationen im laufenden Geschäft transparent zu machen - ohne die Aufarbeitung von alten Daten, die aktuell noch intransparent sind.

Erfahrungs-EbeneBearbeiten

  1. Aufzeichnung; Um möglichst nahe an der Transparenz 1. Ordnung zu bleiben, sind Gelegenheiten möglichst audiovisuell aufzuzeichnen. Wird hiervon abgesehen, sollte dies argumentiert werden können.
  2. Protokoll; Mindestens ein Protokoll sollte angefertigt und von den TeilnehmerInnen verifiziert werden.

Informations-EbeneBearbeiten

  1. Daten-Erfassung und -Eingabe: Eine exakte Formulierung der Transparenz-Objekte, was genau transparent gemacht werden muss, steht noch aus. Besonders relevant sind jegliche getroffenen Entscheidungen und Informationen, die eine Nachvollziehbarkeit ermöglichen. Die Daten sind möglichst bei Auftauchen zu überprüfen und öffentlich zugänglich abzulegen (Internet).
  2. Schutzrechte; Die Daten müssen auf relevante Schutzrechte überprüft werden. Die Öffentliche Transparenz ist ggfs. an den entsprechenden Stellen zu schwärzen. Zusätzlich müssen natürlich weiterhin die Originale archiviert werden. Für das notwendige rechtliche Hintergrundwissen sind entsprechende Fortbildungen anzubieten.
  3. Verifizierung; Die Inhalte sind zu überprüfen, soweit möglich bis zur Quelle oder Verantwortliche zurück zu verfolgen und nach Möglichkeit transparent rückverfolgbar zu machen. Wenn möglich ist die Verifizierung von weiteren Vertrauenspersonen zu bestätigen (z.B. Gegegenzeichnung eines Protokolls).
  4. Kontextualisierung; Die Daten müssen in den jeweiligen Kontext gesetzt werden, damit möglichst jeder diese einordnen oder gar verstehen kann.
  5. Verschlagwortung; Die Daten müssen zwecks Auffindbarkeit verschlagwortet werden.
  6. Konvertierung; Die Daten müssen ggfs. in möglichst durchsuchbare, lesbare und frei verfügbare Formate konvertiert werden.
  7. Referenzierung; Die transparent gemachten Informationen müssen referenziert werden, also möglichst auf Originale verweisen und zumindest die Verantwortlichen benennen, zu denen die Kommunikationskanäle ebenso transparent und auffindbar sein müssen.
  8. Kategorisierung & Katalogisierung; Die Daten müssen gesammelt, in Kategorien sortiert und zu einem Datenkatalog gebündelt werden.


Multimediale Ebene
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  1. Übersicht;
    • Die vorhandenen lokalen und globalen Probleme und Herausforderungen der Politik müssen übersichtlich dargestellt und mit den vorhandenen Lösungen und Alternativen in Verbindung gebracht werden.
      • Die vorhandenen Daten müssen übersichtlich und auffindbar sortiert und präsentiert werden.
      • Der jeweilige Kontext zu den Daten muss logisch nachvollziehbar mit den Informationen verbunden und ebenso übersichtlich, auffindbar und durchsuchbar präsentiert werden.
  2. Navigation;
    • Die Daten und Zusammenhänge müssen intuitiv und barrierearm navigierbar sein.
  3. Simulation;
    • Die vorhandenen Alternativen zu den politischen Herausforderungen müssen in ihren Auswirkungen simulierbar und somit visualisierbar werden.
  4. Bildungs-Auftrag;
    • Das notwendige Wissen für die Politik ist als Lernmedium aufzubereiten, um die einzelnen transparenten Informationen umfassend verstehen - interagieren, partizipieren und kollaborieren zu können.
    • Die Lernmedien müssen die notwendige Inhalte autodidaktisch lernbar machen.
  5. Informations-Auftrag;
    • Die notwendigen Informationen für die jeweils aktuellen politischen Situationen und Zusammenhänge sind ebenso allgemeinverständlich und falls nötig als Einführungen aufzubereiten.
  6. Minderheiten-Auftrag;
    • Auch Auswirkungen auf Minderheiten, Randgruppen und Einzelpositionen sind darzustellen.
    • Die Aufbereitung der Daten in Medien muss barrierearm erfolgen.
  7. Kultur-Auftrag;
    • Die Medien sind derart aufzubereiten, dass diese möglichst einfach proaktiv übersetzt werden können. Ausserdem sind diese in den wichtigsten Sprachen zur Verfügung zu stellen.
    • Die Medien sind nach offenen Standards und durch offene Schnittstellen zur Verfügung zu stellen.

ChaosBearbeiten

"Eine Möglichkeit den Arbeitsaufwand zu verringern besteht darin Daten und Dokumente einfach unsortiert und roh irgendwo ins Internet zu stellen. Der Bundesvorstand meint dazu “Die Veröffentlichung zu großer Mengen an Informationen führt nicht zu Transparenz, sondern zu Vogonismus.” und hat damit prinzipiell erstmal recht. Um aus einem großen Haufen Daten die Transparenz zu erzeugen, die dann auch den Nutzen bringt, muss man eigentlich eine Menge Arbeit in die Aufbereitung und Strukturierung stecken. Diese kann allerdings von engagierten Helfern ebenso erledigt werden, wie von der allgemeinen Öffentlichkeit, wie das für den Staat auch in der OpenData- bzw. OpenGovernment-Bewegung propagiert wird." (streetdogg)

Eine weitere Möglichkeit ist, den Informations- & Bildungsauftrag des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks neu und sinngemäss zu überdenken und die multimediale Aufarbeitung der Transparenz in professionelle Hände zu geben. Auch die PR- & Öffentlichkeitsarbeit der Regierung selbst tut gut daran, ihre eigene Transparenz in Form allgemeinverständlicher Lern-Medien zu kommunizieren - sprich; sich zu erklären.

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