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Die Grenze zur Multimedialen Transparenz liegt in jeglicher medialen Aufbereitung der informationellen Transparenz, die eine allgemeinverständliche Kontextualisierung von Rohdaten überschreitet.

VerantwortungBearbeiten

Die Aufgabe der Multimedialisierung von Transparenz liegt bei:

  • dem jeweiligen Politiker, der seine Transparenz multimedial allgemeinverständlich aufzubereiten hat.
  • den Parteien, die ihren Auftrag zur politischen Willensbildung umsetzen.
  • der Regierung, die sich allgemeinverständlich erklärt.
  • dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der seinen Informations- & Bildungs-Auftrag ernst nimmt.
  • der Freien Presse, die ihrer Aufgabe als Kontrollinstanz der Staatsgewalten gerecht wird.

AufgabenBearbeiten

Auf der multimedialen Ebene bleiben die Aufgaben der Erfahrungs- und Informations-Ebene erhalten.

Erfahrungs-EbeneBearbeiten

Da die Erfahrungsebene der Transparenz in der Regel einmalig ist, sollte diese nach Möglichkeit audiovisuell aufgezeichnet werden.

Mindestens ein Protokoll ist anzufertigen und die Einzelinformationen sind zu verifizieren.

Informationelle EbeneBearbeiten

Die Aufgaben der informationellen Ebene bleiben auf der multimedialen Ebene erhalten, denn Übersicht und Navigation betrifft einerseits Daten, aber auch ebenso multimediale Aufbereitung.

  • Übersicht; Transparenz ist in einer übersichtlichen Art und Weise aufzuarbeiten. Die Informationen sind semantisch zu verschlagworten und in sinnvollen Gruppierungen darstellbar zu machen.
    • Katalogisierung / Kategorisierung
    • Verschlagwortung / Semantik
    • Auffindbarkeit / Durchsuchbarkeit
  • Navigation; Die transparenten Daten sind möglichst intuitiv navigierbar, durchsuchbar und somit auffindbar darzustellen.


Multimediale EbeneBearbeiten

  • Simulation; Zur Simulation sollten sämtliche Dateninhalte variabel verändert werden können. Somit sollten die Zusammenhänge klar ersichtlich sein bzw. werden. Veränderungen können leichter akzeptiert werden, wenn diese VORSTELLBAR sind und Simulationen können eine solche Vorstellung darstellen.
  • Multimediale Interaktion, Partizipation & Kollaboration


Rundfunk-AufträgeBearbeiten

Aus den Aufträgen und Legitimationen des Öffentlichen Rundfunks ergeben sich weitere Aufgaben der Transparenz:

  • Bildungs-Auftrag; Auch der Auftrag zur politischen Willensbildung findet sich hier. Die Inhalte der Transparenz sind in einer Art und Weise aufzubereiten, die nicht nur fachlich verständlich ist - sondern allgemeinverständlich. Die Bürger sollten durch Nutzen der Lernmedien befähigt werden, sämtliche Zusammenhänge aus der Transparenz nachvollziehen und verstehen zu können, um wirklich partizipieren und kollaborieren zu können. "... unterstützt den jeweiligen Bürger aktiv bei seinem Bedürfnis nach Verwaltungs-Transparenz und vermittelt ihm hierfür ggf. die erforderlichen Hintergrundinformationen und Fähigkeiten des Verstehens."
  • Informations-Auftrag; "Der Programmauftrag der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten lautet: Gewährleistung einer unabhängigen "Grundversorgung" mit Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung. Erfüllen die Sender ihren am Gemeinwohl orientierten Programmauftrag?" (bpb) ... oder anders gefragt: werden zumindest die Informationen aus dem aktuellen Politikgeschehen (Open Data) multimedial aufbereitet?
  • Minderheiten-Auftrag; Der Auftrag an den Rundfunk lautet, die Meinungsvielfalt darzustellen. Im Rahmen der Transparenz darf folglich nicht nur der Blickwinkel einer bestimmenden Masse eingenommen werden - sondern sehr wohl auch die Blickwinkel der Auswirkungen für Minderheiten oder gar in Einzelpositionen unterliegenden Bürger sowie Gruppierungen. Einerseits darf die Transparenz keine Gruppen diskriminieren und andererseits ist zu gewährleisten, dass mögliche Mehrwerte auch für kleine Gruppen transparent umgesetzt werden. Was transparent gemacht und multimedial aufbereitet wird, darf sich nicht rein an der interessierten Masse und somit Quote orientieren.
  • Kultur-Auftrag; Aus dem Kultur-Auftrag lässt sich für die Transparenz sicherlich mehr ablesen. Primär findet sich hier die Aufforderung einer vielsprachigen Übersetzung der transparenten Daten und vor allem der multimedialen Aufbereitungen. Erweitert bedeutet dies, dass die transparenten Daten in offenen Standards aufbereitet und offenen Schnittstellen zur Verfügung gestellt werden müssen, um frei in jeglichen ("kulturellen") Kontext gestellt werden zu können.


Die Informations-Ebene von Transparenz kann multimedial vielfältig weiter verarbeitet werden: siehe "Transparenz-Workflow" & "Politik Cockpit"

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